Kartoffelsuppe ist einer der grundlegendsten und unterschaetztesten Klassiker der deutschen Kueche. Die Kartoffel kam erst im 17./18. Jahrhundert in Deutschland zur Massenkultur β aehnlich wie die Chili-Schote in Korea. Beide Zutaten haben ihre jeweiligen Kuechen fundamental veraendert.
Die Kartoffel und die Chili-Schote sind beide Zutaten des 17. Jahrhunderts, die ihre jeweiligen Kuechen fundamental veraendert haben. Diese Suppe ist ein Denkmal fuer die Kartoffel.
Zutaten
- 1000 g mehligkochende Kartoffeln geschaelt und gewuerfelt
- 200 g Durchwachsener Speck gewuerfelt, geraeuchert
- 2 Stk Zwiebeln fein gewuerfelt
- 2 Stk Karotten gewuerfelt
- 2 Stangen Stangensellerie in Scheiben
- 1200 ml Gemuese- oder Huehnerbruehe
- 150 ml Saure Sahne zum Einruehren und Garnieren
- 2 TL getrockneter Majoran
- 1 TL Kuemmel gemahlen
- 2 EL Rapsoel
- 1 Bund frische Petersilie gehackt, zum Servieren
Zubereitung
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Speck und Gemuese anschwitzen
Den Speck im Oel in einem grossen Topf ausbraten bis er leicht knusprig ist. Zwiebeln glasig duensten. Karotten und Stangensellerie 3 Minuten mitduensten.
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Kartoffeln und Bruehe
Die Kartoffelwuerfel in den Topf geben, mit Bruehe auffuellen und aufkochen. Majoran und Kuemmel einruehren. Bei mittlerer Hitze 20 Minuten koecheln bis die Kartoffeln weich sind.
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Saemig machen
Etwa ein Drittel der Suppe mit einem Kartoffelstampfer leicht zerstaempfen β nicht vollstaendig puerieren, es sollen noch Stuecke sichtbar sein.
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Abschmecken und servieren
Die saure Sahne einruehren und erwaermen (nicht mehr kochen). Mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken. Mit einem Klecks saurer Sahne und Petersilie garnieren.
Notizen
Besonders saemig wird die Suppe, wenn ein Drittel der Kartoffeln gestampft wird. Gutes Bauernbrot ist Pflicht als Beilage.