Tteokbokki hat eine gespaltene Geschichte: Die heutige scharfe Form ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Das urspruengliche Gungjung Tteokbokki war ein Hofgericht der Joseon-Dynastie – weiss, mild, ohne Chili. Die duale Geschichte macht es zum perfekten Fallbeispiel fuer die Transformation durch die Chili-Einfuehrung nach 1614.
Tteokbokki in seiner modernen Form ist ein Phaenomen des 20. Jahrhunderts. Das urspruengliche Hofgericht war weiss und mild – ein weiterer Beweis fuer die transformative Kraft der Chili-Einfuehrung nach 1614.
Zutaten
- 500 g Garaetteok (zylindrische Reiskuchen) in 5–6 cm Stuecke
- 150 g Eomuk (Fischkuchen) optional, in Streifen
Fuer die Sauce
- 3 EL Gochujang
- 1 EL Gochugaru fuer extra Schaerfe
- 2 EL Sojasauce
- 1 EL Zucker
- 1 TL Honig oder Maissirup
- 600 ml Dashima-Bruehe aus Kombu
- 3 Stk Knoblauchzehen gerieben
- 3 Stk Fruehlingszwiebeln in 3 cm Stuecke
Zubereitung
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Sauce ansetzen
Die Dashima-Bruehe in einer weiten Pfanne zum Koecheln bringen. Gochujang, Gochugaru, Sojasauce, Zucker, Honig und Knoblauch einruehren bis alles aufgeloest ist. Die Sauce soll leuchtend rot sein.
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Reiskuchen einlegen
Die Garaetteok in die koechelnde Sauce geben und 8–10 Minuten koecheln lassen. Regelmaessig umruehren damit nichts anhaengt. Die Sauce reduziert sich und wird dicker.
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Eomuk und Fruehlingszwiebeln
Eomuk und Fruehlingszwiebeln dazugeben und weitere 5 Minuten koecheln. Die Sauce soll saemig und glaenzend sein und die Reiskuchen vollstaendig ummanteln.
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Servieren
Sofort servieren – Tteokbokki wird direkt aus der Pfanne gegessen, heiss und dampfend. Mit Sesam bestreuen.
Notizen
Die Garaetteok (zylindrische Reiskuchen) gibt es in asiatischen Supermärkten im Kuehlregal. Eomuk (Fischkuchen) sind ein klassischer Zusatz. Sofort servieren – Tteokbokki wird heiß gegessen.